goed-online.de

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Ihr Plus an Vorsorge - GÖD gestaltet Freizeitunfallversicherung seiner Mitglieder neu

Gemeinsamer Schulterschluss

In Kooperation mit unserem neuen Partner, der R+V Versicherungsgruppe aus Wiesbaden, einem der führenden Versicherer Deutschlands, bietet die GÖD ihren Mitgliedern ab dem 01.01.2013 eine verbesserte Absicherung für Unfälle im Freizeitbereich.

Gesetzlich versichert reicht oftmals nicht aus

Unfälle, die in der Freizeit oder im Urlaub passieren,

Grafik Unfaelle

sind durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht abgedeckt und meist mit einem finanziellen Aufwand verbunden. Die Absicherung besteht nur, wenn auf dem Weg zur Arbeit, während der Arbeitszeit oder auf dem Heimweg ein Unfall passiert. Da sich der Großteil der Unfälle jedoch zu Hause oder in der Freizeit ereignet ist eine zusätzliche Absicherung dieses Risikos sinnvoll. An dieser Absicherung beteiligt sich die GÖD mit einem entsprechenden Vorsorgebaustein.

Wie sieht der Leistungs-umfang für Mitglieder der GÖD aus?

Mit unserem Partner, der R+V VersicherungsGruppe hat die GÖD für seine Mitglieder ein Paket mit folgenden Leistungsbausteinen geschnürt.

Leistungen

 

Zusätzlich beinhaltet das Leistungspaket noch ein Krankenhausgeld-Extra und ein Krankenhaustagegeld Plus, sowie auf Wunsch eine 24-Stunden-Deckung.

Krankenhaustagegeld

Dieser gesamte Vorsorgebaustein ist eine Leistung der GÖD für seine Mitglieder und wird automatisch mit der Mitgliedschaft in der GÖD aktiviert. Hiermit bietet die GÖD ihren Mitgliedern eine attraktive Möglichkeit, einen Teil des finanziellen Risikos abzusichern.

Gemeinschaft

 

 

Schlagzeilen

Kein Zugang von Kündigungsschreiben am Sonntag

Wirft ein Arbeitgeber ein Kündigungsschreiben an einem Sonntag in den Briefkasten des Arbeitnehmers ein, geht dies grds. nicht mehr am selben Tag zu. Da Arbeitnehmer ihre Briefkästen sonntags nicht überprüfen müssen, kann nicht mit einer Kenntnisnahme des Schreibens gerechnet werden. Dies gilt auch, wenn die Probezeit an einem Sonntag abläuft.

Der Sachverhalt:

Die beklagte Arbeitgeberin kündigte der Klägerin nach § 622 Abs. 3 BGB mit einer Frist von zwei Wochen. Die Parteien hatten eine Probezeit vereinbart. Das Kündigungsschreiben legte die Beklagte am letzten Tag der Probezeit in den Hausbriefkasten der Klägerin ein. Dieser Tag war ein Sonntag. Die Klägerin leerte ihren Briefkasten erst in den Folgetagen.

Mit ihrer Klage machte die Klägerin geltend, das Arbeitsverhältnis sei erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich mit Ablauf einer vierwöchigen Kündigungsfrist beendet worden. Die Beklagte habe ihr nicht mehr innerhalb der Probezeit gekündigt. Die Klage hatte vor dem Arbeitsgericht und dem LAG Erfolg.

Die Gründe:

Das Arbeitsverhältnis wurde unter Einhaltung der längeren Kündigungsfrist erst außerhalb der Probezeit beendet. Die Kündigung ging der Klägerin frühestens am folgenden Werktag zu den üblichen Postleerungszeiten und damit nach Ablauf der Probezeit zu.

Ein Kündigungsschreiben muss dem Arbeitnehmer zugehen. Dies setzt voraus, dass unter gewöhnlichen Umständen mit der Kenntnisnahme des Schreibens zu rechnen ist. Arbeitnehmer sind jedoch nicht verpflichtet, ihre Briefkästen an Sonntagen zu überprüfen. Dies gilt selbst dann, wenn die Probezeit an einem Sonntag endet und bekannt ist, dass der Arbeitgeber auch sonntags arbeitet.

LAG Schleswig-Holstein 13.10.2015 - 2 Sa 149/15