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Ihr Plus an Vorsorge - GÖD gestaltet Freizeitunfallversicherung seiner Mitglieder neu

Gemeinsamer Schulterschluss

In Kooperation mit unserem neuen Partner, der R+V Versicherungsgruppe aus Wiesbaden, einem der führenden Versicherer Deutschlands, bietet die GÖD ihren Mitgliedern ab dem 01.01.2013 eine verbesserte Absicherung für Unfälle im Freizeitbereich.

Gesetzlich versichert reicht oftmals nicht aus

Unfälle, die in der Freizeit oder im Urlaub passieren,

Grafik Unfaelle

sind durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht abgedeckt und meist mit einem finanziellen Aufwand verbunden. Die Absicherung besteht nur, wenn auf dem Weg zur Arbeit, während der Arbeitszeit oder auf dem Heimweg ein Unfall passiert. Da sich der Großteil der Unfälle jedoch zu Hause oder in der Freizeit ereignet ist eine zusätzliche Absicherung dieses Risikos sinnvoll. An dieser Absicherung beteiligt sich die GÖD mit einem entsprechenden Vorsorgebaustein.

Wie sieht der Leistungs-umfang für Mitglieder der GÖD aus?

Mit unserem Partner, der R+V VersicherungsGruppe hat die GÖD für seine Mitglieder ein Paket mit folgenden Leistungsbausteinen geschnürt.

Leistungen

 

Zusätzlich beinhaltet das Leistungspaket noch ein Krankenhausgeld-Extra und ein Krankenhaustagegeld Plus, sowie auf Wunsch eine 24-Stunden-Deckung.

Krankenhaustagegeld

Dieser gesamte Vorsorgebaustein ist eine Leistung der GÖD für seine Mitglieder und wird automatisch mit der Mitgliedschaft in der GÖD aktiviert. Hiermit bietet die GÖD ihren Mitgliedern eine attraktive Möglichkeit, einen Teil des finanziellen Risikos abzusichern.

Gemeinschaft

 

 

Schlagzeilen

Übertragung des Urlaubs im öffentlichen Dienst

Im öffentlichen Dienst muss der Urlaub grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr genommen werden.

Eine Übertragung aus dem Vorjahr ist nur unter folgenden tariflichen Voraussetzungen möglich:

Übertragung des Urlaubs bis zum 31. März

Im Falle einer Übertragung muss der Urlaub nach § 26 Absatz 2 Buchstabe a TVöD bzw. TV-L bis zum 31.3. des Folgejahres angetreten werden. Hier ist es ausreichend, wenn der Resturlaub am 31.3. beginnt.

In besonderen Fällen ist eine Übertragung des Urlaubs bis zum 31. Mai möglich

Nach § 26 Absatz 2 Buchstabe a TVöD bzw. TV-L ist eine Übertragung des Urlaubsanspruchs bis zum 31.5. möglich.

Kann der Erholungsurlaub wegen Arbeitsunfähigkeit oder aus betrieblichen / dienstlichen Gründen nicht bis zum 31.03. angetreten werden, ist er bis zum 31. Mai anzutreten.  Die hier aufgeführten Gründe sind abschließend.

Im Übrigen verfällt der Urlaubsanspruch und wird auch nicht abgegolten !

Urlaubsübertragung bei Krankheit?

Entgegen der bisherigen Rechtsprechung des BAG, wonach der Urlaubsanspruch auch bei Arbeitsunfähigkeit spätestens nach dem Ende des Übertragungszeitraumes, also dem 31.03. des Folgejahres verfällt hat der Europäische Gerichtshof in seiner Entscheidung vom 20.01.2009 - C - 350/06 entschieden, dass der Urlaubsanspruch zunächst erhalten bleibt, wenn der Urlaub aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit bis zum Ende des Übertragungszeitraumes nicht genommen werden kann.

Bei langanhaltender Arbeitsunfähigkeit verfällt der Urlaub nach 15 Monaten

Um ein übermäßiges Anwachsen der jährlich erworbenen Urlaubsansprüche bei Arbeitsunfähigkeit über mehrere Jahre zu vermeiden, hat der EuGH und im Anschluss auch das BAG entschieden, dass der gesetzliche Urlaubsanspruch spätestens 15 Monate nach Ablauf des entsprechenden Urlaubsjahrs verfällt. Dies gilt auch, wenn die Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers über diesen Zeitraum hinaus ununterbrochen andauert (BAG, Urteil v. 18.9.2012, 9 AZR 623/10).