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Tarifrunde 2014  - für mehr Entgelt für Beschäftigte im öffentlichen Dienst bei dden Kommunen und dem Bund.

Der Fahrplan steht und die Gewerkschaft GÖD ist bereit!

 

Im März 2014 beginnen die Tarifverhandlung für die Beschäftigten des öffentlichen Dienst bei den Kommunen und im Bund. Schuldenbremse und Haushaltslage und -notlage der Kommunen werden Gegenstand der Tarifverhandlungen werden.

 

Die Gewerkschaft GÖD stellt fest: Spardiktate auf dem Rücken der Beschäftigten darf es nicht geben!

 

Das Stimmungsbild bei unseren Mitgliedern und in Personal- und Betriebsversammlungen  zeigt ein deutliches Bild des Unmuts der Beschäftigten.

 

Durch Arbeitsplatzabbau und Umorganisation verursachte hohe Arbeitsverdichtungen führen zu vermehrten krankheitsbedingten Ausfällen. Der Arbeitsplatz öffentlicher Dienst, wird im hohen Maße zu einem Tatort für „gesundheitsgefährdende Arbeitsplätze“! Dies kann nicht die Zukunft des öffentlichen Dienst und die Perspektive für die Beschäftigten sein.

 

Deshalb wird es für die Gewerkschaft GÖD in der kommenden Tarifrunde um mehr als nur eine Baustelle im öffentlichen Dienst gehen. Nämlich um die Fragen eines zukunftsfähigen öffentlichen Dienst mit motivierte Mitarbeitern. Schuldenbremse beim Bund, Haushaltslage bei den Kommunen erfordern kreative Lösungen und keine einseitigen Spardiktate auf dem Rücken der Beschäftigten.

 

Der Fahrplan für den internen gewerkschaftlichen Diskussionsprozess sieht so aus, dass innerhalb der GÖD bis Anfang Februar 2014 der Diskussionsprozess abgeschlossen sein wird. Danach erfolgt die Abstimmung mit den Gremien der Gewerkschaft GÖD und die Formulierung der Tarifforderung 2014.

 

Wir rufen unsere Mitglieder auf, uns Ihre Vorstellungen und Forderungen zur Tarifrunde 2014 bei Bund und Kommunen zu übermitteln !

 

 

Raymund Kandler

 

Vorsitzender

  

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Januar 2014 um 17:17 Uhr  

Schlagzeilen

Übertragung des Urlaubs im öffentlichen Dienst

Im öffentlichen Dienst muss der Urlaub grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr genommen werden.

Eine Übertragung aus dem Vorjahr ist nur unter folgenden tariflichen Voraussetzungen möglich:

Übertragung des Urlaubs bis zum 31. März

Im Falle einer Übertragung muss der Urlaub nach § 26 Absatz 2 Buchstabe a TVöD bzw. TV-L bis zum 31.3. des Folgejahres angetreten werden. Hier ist es ausreichend, wenn der Resturlaub am 31.3. beginnt.

In besonderen Fällen ist eine Übertragung des Urlaubs bis zum 31. Mai möglich

Nach § 26 Absatz 2 Buchstabe a TVöD bzw. TV-L ist eine Übertragung des Urlaubsanspruchs bis zum 31.5. möglich.

Kann der Erholungsurlaub wegen Arbeitsunfähigkeit oder aus betrieblichen / dienstlichen Gründen nicht bis zum 31.03. angetreten werden, ist er bis zum 31. Mai anzutreten.  Die hier aufgeführten Gründe sind abschließend.

Im Übrigen verfällt der Urlaubsanspruch und wird auch nicht abgegolten !

Urlaubsübertragung bei Krankheit?

Entgegen der bisherigen Rechtsprechung des BAG, wonach der Urlaubsanspruch auch bei Arbeitsunfähigkeit spätestens nach dem Ende des Übertragungszeitraumes, also dem 31.03. des Folgejahres verfällt hat der Europäische Gerichtshof in seiner Entscheidung vom 20.01.2009 - C - 350/06 entschieden, dass der Urlaubsanspruch zunächst erhalten bleibt, wenn der Urlaub aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit bis zum Ende des Übertragungszeitraumes nicht genommen werden kann.

Bei langanhaltender Arbeitsunfähigkeit verfällt der Urlaub nach 15 Monaten

Um ein übermäßiges Anwachsen der jährlich erworbenen Urlaubsansprüche bei Arbeitsunfähigkeit über mehrere Jahre zu vermeiden, hat der EuGH und im Anschluss auch das BAG entschieden, dass der gesetzliche Urlaubsanspruch spätestens 15 Monate nach Ablauf des entsprechenden Urlaubsjahrs verfällt. Dies gilt auch, wenn die Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers über diesen Zeitraum hinaus ununterbrochen andauert (BAG, Urteil v. 18.9.2012, 9 AZR 623/10).