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Tarifeinigung im privaten Omnibusgewerbe Mecklenburg-Vorpommern

Nach mehreren zähen Verhandlungsrunden konnte die Verhandlungskommission der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) ihre Forderungen durchsetzen und einigte sich mit dem Arbeitgeberverband Mecklenburg-Vorpommerscher Omnibusunternehmen (mVo) auf eine Lohnsteigerung von 10 Prozent bis 2016.

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Durchbruch in der 3. Verhandlungsrunde zur Einkommensrunde 2014 für Beschäftigte bei Bund und Kommunen:

warnstreik saar 27-03-20145,4 Prozent für zwei Jahre, mindestens 90 Euro.

Nach zwei erfolglosen und durch eindrucksvolle Warnstreiks begleitete Verhandlungsrunden haben sich die Tarifparteien in der  dritten Verhandlungsrunde am 1. April 2014 auf einen Tarifabschluss geeinigt.

Die Tarifeinigung sieht eine lineare Erhöhung der Entgelte um 3,0 v.H  ab März 2014 (mindestens 90,00 €) und eine weitere Erhöhung um 2,4 v.H. ab März 2015 bei einer Laufzeit von 24 Monaten vor.

Der Urlaubsanspruch beträgt künftig einheitlich 30 Tage.

Die Entgelte der Auszubildenden steigen ab März 2014 um 40,-- €, und um weitere 20,-- € ab März 2015. Die bestehenden Übernahmeregelungen für Auszubildende werden verlängert und der Urlaubsanspruch für Auszubildende wird um einen Tag erhöht.

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Zweite Verhandlungsrunde zur Einkommensrunde 2014 für

Beschäftigte bei Bund und Kommunen ohne konkretes Angebot

 

Die Vertreter von Bund und Kommunen haben auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein konkretes Angebot vorgelegt. Es wäre an der Zeit gewesen, das "Lippenbekenntnis, dass die Arbeitgeber zu angemessenen Lohnerhöhungen bereit sind" mit Inhalten zu füllen und ein angemessenes Angebot auf die seit Wochen bekannte Forderungen der Gewerkschaften vorzulegen.

"Nachdem der Ablauf der diesjährigen Verhandlungen ziemlich knapp angesetzt ist, muss in der nächsten Verhandlungen am 31. März ein Durchbruch erzielt werden, und in dem in allen wesentlichen Punkten sehr weit auseinanderliegenden Verhandlungspositionen ein tragbarer Kompromiss gefunden werden.

Um die Entschlossenheit der Beschäftigten bei Bund und Kommunen zum Ausdruck zu bringen, für ihre Forderung nach einer gerechten Teilhabe an der Einkommensentwicklung zu kämpfen und die Arbeitgeber zur Vorlage eines angemessenen Angebotes zu bewegen wird in der kommenden Woche zu weiteren Warnstreiks aufgerufen.

München, den 22. März 2014

 

Verantw: GÖD-Bundesvorsitzender  R. Kandler, Pelkovenstr. 51, 80339 München  - Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

 

 

3 warnstreik 18032014

Bundesweite Warnstreiks in der Tarifrunde zum TVöD bei Bund und Kommunen

Viele Kolleginnen und Kollegen der GÖD sind dem Aufruf zu Warnstreiks im Vorfeld zur zweiten Verhandlungsrunde zum TVöD bei Bund und Kommunen gefolgt und haben damit ihren Unmut zum Ausdruck gebracht, dass die öffentlichen Arbeitgeber zu den bereits seit Wochen bekannten Forderungen der Gewerkschaften keinerlei Angebot unterbreitet und lediglich auf die "leeren Kassen" verwiesen haben. (Bilder:  Warnstreik bei den Stadtwerken Bonn am 18.03.2014)

2 warnstreik 18032014

 

 

Einkommensrunde 2014

für Beschäftigte bei Bund und Kommunen

Die Forderung der Gewerkschaft GÖD zur Tarifrunde 2014 ist an dem Ziel eines zukunftsfähigen öffentlichen Dienstes mit motivierten Mitarbeitern
orientiert.

Nach der Feststellung des Präsidenten des Bundesrechnungshofes, Prof. Dr. Dieter Engels: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Behörden sind die wichtigste Ressource des öffentlichen Dienstes. Sie angesichts des zunehmenden Wettbewerbs um Fachkräfte zu gewinnen, ist eine der zentralen Herausforderungen für den öffentlichen Dienst“ hätten wir erwartet, dass auf die seit Wochen bekannten Forderungen der Gewerkschaften bei der ersten Verhandlungsrunde am 13. März 2014 in Potsdam Bewegung signalisiert und zumindest ein erstes Angebot unterbreitet wird.

Anstatt kreativer Lösungen wurde aber lediglich auf leere Kassen verwiesen.

Um das Ziel, durch ein gerechtes Einkommensgefüge und ein angemessenes Arbeitsumfeld die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu erhalten und auch für die Zukunft die vielfältigen Aufgaben zu meistern, haben die Gewerkschaften im Vorfeld zur zweiten Verhandlungsrunde am 20./21. März zu Warnstreiks aufgerufen.

Die Bundestarifkommission der GÖD hat die Teilnahme an Warnstreiks grundsätzlich freigegeben und die Landes- und Regionalstreikleitungen werden die Schwerpunkte der GÖD-Aktionen koordinieren.

München, den 17. März 2014

 

 

Warnstreik bei der FraSec

Flagge zeigen - Wenn es um faire Löhne geht!

Kolleginnen und Kollegen,

Die Gewerkschaft GöD ruft die Beschäftigten der privaten Luftsicherheit am Frankfurter Flughafen für morgen, Freitag, den 21.2.2014, zu einem Warnstreik auf. Betroffen sind die Bereiche Personenkontrolle, Frachtkontrolle, Flughafensicherheit und Services am Frankfurter Flughafen Der Warnstreik beginnt um 2.00 Uhr nachts und endet um 23.00 Uhr. Wenn es um faire Löhne in der privaten Luftsicherheit geht, dann sind alle Beschäftigten gefordert dafür zu kämpfen und Gewerkschaften lassen sich hier nicht auseinanderbringen, so der GöD Regionalgeschäftsführer und örtliche Streikleiter Nico Caló.

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euroForderungen zur Einkommensrunde 2014 für Beschäftigte bei Bund und Kommunen

 

Für die Gewerkschaft GÖD steht bei der anstehenden Tarifrunde das Ziel eines zukunftsfähigen öffentlichen Dienst mit motivierten Mitarbeitern im Vordergrund. Schuldenbremse beim Bund, angespannte Haushaltslagen bei den Kommunen erfordern kreative Lösungen und keine einseitigen Spardiktate auf dem Rücken der Beschäftigten.

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Spitzengespräch zum "Saarländischen Weg"

Am 17.01.2014  trafen sich die Gewerkschaft GöD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen), DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) und dbb (Deutscher Beamtenbund) zum Spitzengespräch mit der Landesregierung des Saarlandes. Die Anhebung der Altersgrenze von 65 auf 67 Jahre für den Eintritt in den Ruhestand stellten eine Hürde in den Gesprächen dar.

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Tarifrunde 2014  - für mehr Entgelt für Beschäftigte im öffentlichen Dienst bei dden Kommunen und dem Bund.

Der Fahrplan steht und die Gewerkschaft GÖD ist bereit!

 

Im März 2014 beginnen die Tarifverhandlung für die Beschäftigten des öffentlichen Dienst bei den Kommunen und im Bund. Schuldenbremse und Haushaltslage und -notlage der Kommunen werden Gegenstand der Tarifverhandlungen werden.

 

Die Gewerkschaft GÖD stellt fest: Spardiktate auf dem Rücken der Beschäftigten darf es nicht geben!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Januar 2014 um 17:17 Uhr Weiterlesen...
 


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Schlagzeilen

Kein Zugang von Kündigungsschreiben am Sonntag

Wirft ein Arbeitgeber ein Kündigungsschreiben an einem Sonntag in den Briefkasten des Arbeitnehmers ein, geht dies grds. nicht mehr am selben Tag zu. Da Arbeitnehmer ihre Briefkästen sonntags nicht überprüfen müssen, kann nicht mit einer Kenntnisnahme des Schreibens gerechnet werden. Dies gilt auch, wenn die Probezeit an einem Sonntag abläuft.

Der Sachverhalt:

Die beklagte Arbeitgeberin kündigte der Klägerin nach § 622 Abs. 3 BGB mit einer Frist von zwei Wochen. Die Parteien hatten eine Probezeit vereinbart. Das Kündigungsschreiben legte die Beklagte am letzten Tag der Probezeit in den Hausbriefkasten der Klägerin ein. Dieser Tag war ein Sonntag. Die Klägerin leerte ihren Briefkasten erst in den Folgetagen.

Mit ihrer Klage machte die Klägerin geltend, das Arbeitsverhältnis sei erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich mit Ablauf einer vierwöchigen Kündigungsfrist beendet worden. Die Beklagte habe ihr nicht mehr innerhalb der Probezeit gekündigt. Die Klage hatte vor dem Arbeitsgericht und dem LAG Erfolg.

Die Gründe:

Das Arbeitsverhältnis wurde unter Einhaltung der längeren Kündigungsfrist erst außerhalb der Probezeit beendet. Die Kündigung ging der Klägerin frühestens am folgenden Werktag zu den üblichen Postleerungszeiten und damit nach Ablauf der Probezeit zu.

Ein Kündigungsschreiben muss dem Arbeitnehmer zugehen. Dies setzt voraus, dass unter gewöhnlichen Umständen mit der Kenntnisnahme des Schreibens zu rechnen ist. Arbeitnehmer sind jedoch nicht verpflichtet, ihre Briefkästen an Sonntagen zu überprüfen. Dies gilt selbst dann, wenn die Probezeit an einem Sonntag endet und bekannt ist, dass der Arbeitgeber auch sonntags arbeitet.

LAG Schleswig-Holstein 13.10.2015 - 2 Sa 149/15