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Zweite Verhandlungsrunde zur Einkommensrunde 2014 für

Beschäftigte bei Bund und Kommunen ohne konkretes Angebot

 

Die Vertreter von Bund und Kommunen haben auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein konkretes Angebot vorgelegt. Es wäre an der Zeit gewesen, das "Lippenbekenntnis, dass die Arbeitgeber zu angemessenen Lohnerhöhungen bereit sind" mit Inhalten zu füllen und ein angemessenes Angebot auf die seit Wochen bekannte Forderungen der Gewerkschaften vorzulegen.

"Nachdem der Ablauf der diesjährigen Verhandlungen ziemlich knapp angesetzt ist, muss in der nächsten Verhandlungen am 31. März ein Durchbruch erzielt werden, und in dem in allen wesentlichen Punkten sehr weit auseinanderliegenden Verhandlungspositionen ein tragbarer Kompromiss gefunden werden.

Um die Entschlossenheit der Beschäftigten bei Bund und Kommunen zum Ausdruck zu bringen, für ihre Forderung nach einer gerechten Teilhabe an der Einkommensentwicklung zu kämpfen und die Arbeitgeber zur Vorlage eines angemessenen Angebotes zu bewegen wird in der kommenden Woche zu weiteren Warnstreiks aufgerufen.

München, den 22. März 2014

 

Verantw: GÖD-Bundesvorsitzender  R. Kandler, Pelkovenstr. 51, 80339 München  - Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

 

 

3 warnstreik 18032014

Bundesweite Warnstreiks in der Tarifrunde zum TVöD bei Bund und Kommunen

Viele Kolleginnen und Kollegen der GÖD sind dem Aufruf zu Warnstreiks im Vorfeld zur zweiten Verhandlungsrunde zum TVöD bei Bund und Kommunen gefolgt und haben damit ihren Unmut zum Ausdruck gebracht, dass die öffentlichen Arbeitgeber zu den bereits seit Wochen bekannten Forderungen der Gewerkschaften keinerlei Angebot unterbreitet und lediglich auf die "leeren Kassen" verwiesen haben. (Bilder:  Warnstreik bei den Stadtwerken Bonn am 18.03.2014)

2 warnstreik 18032014

 

 

Einkommensrunde 2014

für Beschäftigte bei Bund und Kommunen

Die Forderung der Gewerkschaft GÖD zur Tarifrunde 2014 ist an dem Ziel eines zukunftsfähigen öffentlichen Dienstes mit motivierten Mitarbeitern
orientiert.

Nach der Feststellung des Präsidenten des Bundesrechnungshofes, Prof. Dr. Dieter Engels: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Behörden sind die wichtigste Ressource des öffentlichen Dienstes. Sie angesichts des zunehmenden Wettbewerbs um Fachkräfte zu gewinnen, ist eine der zentralen Herausforderungen für den öffentlichen Dienst“ hätten wir erwartet, dass auf die seit Wochen bekannten Forderungen der Gewerkschaften bei der ersten Verhandlungsrunde am 13. März 2014 in Potsdam Bewegung signalisiert und zumindest ein erstes Angebot unterbreitet wird.

Anstatt kreativer Lösungen wurde aber lediglich auf leere Kassen verwiesen.

Um das Ziel, durch ein gerechtes Einkommensgefüge und ein angemessenes Arbeitsumfeld die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu erhalten und auch für die Zukunft die vielfältigen Aufgaben zu meistern, haben die Gewerkschaften im Vorfeld zur zweiten Verhandlungsrunde am 20./21. März zu Warnstreiks aufgerufen.

Die Bundestarifkommission der GÖD hat die Teilnahme an Warnstreiks grundsätzlich freigegeben und die Landes- und Regionalstreikleitungen werden die Schwerpunkte der GÖD-Aktionen koordinieren.

München, den 17. März 2014

 

 

Warnstreik bei der FraSec

Flagge zeigen - Wenn es um faire Löhne geht!

Kolleginnen und Kollegen,

Die Gewerkschaft GöD ruft die Beschäftigten der privaten Luftsicherheit am Frankfurter Flughafen für morgen, Freitag, den 21.2.2014, zu einem Warnstreik auf. Betroffen sind die Bereiche Personenkontrolle, Frachtkontrolle, Flughafensicherheit und Services am Frankfurter Flughafen Der Warnstreik beginnt um 2.00 Uhr nachts und endet um 23.00 Uhr. Wenn es um faire Löhne in der privaten Luftsicherheit geht, dann sind alle Beschäftigten gefordert dafür zu kämpfen und Gewerkschaften lassen sich hier nicht auseinanderbringen, so der GöD Regionalgeschäftsführer und örtliche Streikleiter Nico Caló.

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euroForderungen zur Einkommensrunde 2014 für Beschäftigte bei Bund und Kommunen

 

Für die Gewerkschaft GÖD steht bei der anstehenden Tarifrunde das Ziel eines zukunftsfähigen öffentlichen Dienst mit motivierten Mitarbeitern im Vordergrund. Schuldenbremse beim Bund, angespannte Haushaltslagen bei den Kommunen erfordern kreative Lösungen und keine einseitigen Spardiktate auf dem Rücken der Beschäftigten.

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Spitzengespräch zum "Saarländischen Weg"

Am 17.01.2014  trafen sich die Gewerkschaft GöD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen), DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) und dbb (Deutscher Beamtenbund) zum Spitzengespräch mit der Landesregierung des Saarlandes. Die Anhebung der Altersgrenze von 65 auf 67 Jahre für den Eintritt in den Ruhestand stellten eine Hürde in den Gesprächen dar.

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Tarifrunde 2014  - für mehr Entgelt für Beschäftigte im öffentlichen Dienst bei dden Kommunen und dem Bund.

Der Fahrplan steht und die Gewerkschaft GÖD ist bereit!

 

Im März 2014 beginnen die Tarifverhandlung für die Beschäftigten des öffentlichen Dienst bei den Kommunen und im Bund. Schuldenbremse und Haushaltslage und -notlage der Kommunen werden Gegenstand der Tarifverhandlungen werden.

 

Die Gewerkschaft GÖD stellt fest: Spardiktate auf dem Rücken der Beschäftigten darf es nicht geben!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Januar 2014 um 17:17 Uhr Weiterlesen...
 

Kooperation zwischen GÖD und R+V-Versicherungsgruppe

 

Gemeinwohl geht vor Einzelinteressen: Diesem Grundprinzip folgend haben die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) und die R+V Versicherung als der genossenschaftliche Versicherer in Deutschland eine Kooperation geschlossen.

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StreblMatthäus Strebl, MdB

 

Plädoyer für Tarifpluralität - Grundgesetz will keine Einheitsgewerkschaft

 

Berlin. Die Tarifpluralität darf nicht auf dem Altar einer „Großen Koalition“ geopfert werden. Diesen Appell hat der Bundestagsabgeordnete Matthäus Strebl, CSU, Bundesvorsitzende des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands, an die Verhandlungsführer von CDU/CSU und SPD gerichtet.

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Schlagzeilen

Übertragung des Urlaubs im öffentlichen Dienst

Im öffentlichen Dienst muss der Urlaub grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr genommen werden.

Eine Übertragung aus dem Vorjahr ist nur unter folgenden tariflichen Voraussetzungen möglich:

Übertragung des Urlaubs bis zum 31. März

Im Falle einer Übertragung muss der Urlaub nach § 26 Absatz 2 Buchstabe a TVöD bzw. TV-L bis zum 31.3. des Folgejahres angetreten werden. Hier ist es ausreichend, wenn der Resturlaub am 31.3. beginnt.

In besonderen Fällen ist eine Übertragung des Urlaubs bis zum 31. Mai möglich

Nach § 26 Absatz 2 Buchstabe a TVöD bzw. TV-L ist eine Übertragung des Urlaubsanspruchs bis zum 31.5. möglich.

Kann der Erholungsurlaub wegen Arbeitsunfähigkeit oder aus betrieblichen / dienstlichen Gründen nicht bis zum 31.03. angetreten werden, ist er bis zum 31. Mai anzutreten.  Die hier aufgeführten Gründe sind abschließend.

Im Übrigen verfällt der Urlaubsanspruch und wird auch nicht abgegolten !

Urlaubsübertragung bei Krankheit?

Entgegen der bisherigen Rechtsprechung des BAG, wonach der Urlaubsanspruch auch bei Arbeitsunfähigkeit spätestens nach dem Ende des Übertragungszeitraumes, also dem 31.03. des Folgejahres verfällt hat der Europäische Gerichtshof in seiner Entscheidung vom 20.01.2009 - C - 350/06 entschieden, dass der Urlaubsanspruch zunächst erhalten bleibt, wenn der Urlaub aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit bis zum Ende des Übertragungszeitraumes nicht genommen werden kann.

Bei langanhaltender Arbeitsunfähigkeit verfällt der Urlaub nach 15 Monaten

Um ein übermäßiges Anwachsen der jährlich erworbenen Urlaubsansprüche bei Arbeitsunfähigkeit über mehrere Jahre zu vermeiden, hat der EuGH und im Anschluss auch das BAG entschieden, dass der gesetzliche Urlaubsanspruch spätestens 15 Monate nach Ablauf des entsprechenden Urlaubsjahrs verfällt. Dies gilt auch, wenn die Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers über diesen Zeitraum hinaus ununterbrochen andauert (BAG, Urteil v. 18.9.2012, 9 AZR 623/10).