goed-online.de

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

CGB Bundeskongress: Gewerkschaftsrecht ist Menschenrecht!

 

CGB Dresden 041-webGÖD-Bundesvorsitzender  Raymund Kandler als stellvertretender CGB-Bundesvorsitzender bestätigt.

Am 25. und 26. Oktober fand in Dresden der 15. ordentliche Bundeskongress des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands (CGB) statt. Der Kongress stand unter dem Motto „Gewerkschaftsrecht ist Menschenrecht". Das Motto sollte deutlich machen, dass das Recht, sich in Gewerkschaften zusammen zu schließen und für seine Rechte einzutreten ohne Repressalien befürchten zu müssen, längst keine Selbstverständlichkeit ist – auch nicht in Deutschland.

Weiterlesen...
 

Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, würdigt Christlichen Gewerkschaftsbund

Erzbischof Zollitsch: „Gewerkschaftliches Wirken ist Mitverantwortung für das Gemeinwohl"

Weiterlesen...
 

Berechnungsbeispiele zum Tarifabschluss für das Sicherheitsgewerbe Sachsen

zum Tarifabschluss 2013 für das Wach- und Sicherheitsgewerbe in Sachsen wurden zu den Auswirkungen der Umwidmung von Sonn- und Feiertagszuschlägen einige Fragen an uns herangetragen.

Weiterlesen...
 

GÖD Tarifabschluss für das Wach- und Sicherheitsgewerbe im Freistaat Sachsen

Erhöhung der rentenwirksamen Stundengrundlöhne in einer Größenordnung um bis zu 25 % als Beitrag gegen drohende Altersarmut

 

Weiterlesen...
 

Mehr Geld für Busfahrer !!!

Am 24.09.2013 fanden die Tarifverhandlungen für die privaten Omnibusunternehmer mit dem Verband Nordrhein-Westfälischer Omnibusunternehmen e.v. (NWO) in Langenfeld statt.

 Verhandlungskommission

Verhandlungskommission der GÖD-NRW v.l.n.r.
Wolfgang Schneider, Dirk Bürger, Dirk Hohaus, Gregor Targowski, Walter-Horst Naczke, Sonja Haucke 

 

Weiterlesen...
 

Beamtenbesoldung NRW

Die Landesregierung in NRW plant in der rot-grünen Koalition, den Tarifabschluss für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes der Länder in NRW nur für die Besoldungsgruppen A2 bis A 10 zu übertragen. Damit erhalten etwa Regierungsinspektoren und Polizeikommissare 2013 und 2013 insgesamt 5,6 % mehr Geld.

Für die Besoldungsgruppen A 11 und A 12 sind Erhöhungen von jährlich 1 Prozent pro Jahr vorgesehen. Dies trifft beispielsweise 130 000 verbeamtete Lehrkräfte.

Das Gesetz wird am 15. Mai 2013 in den Düsseldorfer Landtag eingebracht.

Für die Beamten in Rheinland-Pfalz wurde im vergangenen Jahr für die Jahre 2012 bis 2016 eine Erhöhung aller Besoldungsgruppen von lediglich 1 % jährlich gesetzlich geregelt.

 

Auf die Lehrer kommt es an – Gute Pädagogik verlangt Anerkennung

VkdL: Nullrunden bei Beamtenbesoldung sind Motivationskiller !

Essen, 15. Mai 2013. – Der neuseeländische Bildungsforscher John Hattie hat mit seinen Studienergebnissen den Finger in die Wunde gelegt: Nicht Schulstrukturen und Rahmenbedingungen, ständig neue Reformen und zusätzliche Verwaltungsaufgaben sorgen für Lernerfolge. Es kommt auf den Lehrer an, auf seinen Unterricht, der von der ersten bis zur letzten Minute gut geplant sein muss. Die Lehrkraft trägt den Hauptanteil der Verantwortung für die schulische Entwicklung einer Klasse.

Weiterlesen...
 

Gewerkschaft GÖD kritisiert in Brüssel die fehlende altersgerechte Arbeitsgestaltung und die Sensibilität für erschwerte Arbeitsbedingungen im Alter und fehlenden leidengerechten Arbeitsplätzen und macht dies am Beispiel der Fluggastkontrolle fest

„Folgt man den Empfehlungen der Europäischen Kommission, dann gibt es zukünftig weder Vorruhestand noch Altersteilzeit, sondern nur Arbeiten bis 67 und vielleicht auch noch länger“, sagt Nico Caló, CGB/GÖD Berichterstatter in Brüssel, nach der CESI Veranstaltung am 24.04.2013 in Brüssel.
Weiterlesen...
 

EU-Parlament stimmt für Zwangsliberalisierung

Europäisches Parlament ebnet den Weg für weitere Marktöffnung der Bodenverkehrsdienste

Jetzt wird es richtig ernst! Die Beschäftigte an den europäischen Flughäfen müssen sich einmal mehr Sorgen um Ihre Arbeitsplätze machen. Der, auch aufgrund der Aktionen der Gewerkschaften im Jahr 2012, abgeänderte Vorschlag zur weiteren Marktöffnung im Bodenverkehrsdienst (BVD) wurde mit 455 Stimmen angenommen, bei 239 Gegenstimmen und 18 Enthaltungen.

Weiterlesen...
 


Seite 9 von 15

Schlagzeilen

Kein Zugang von Kündigungsschreiben am Sonntag

Wirft ein Arbeitgeber ein Kündigungsschreiben an einem Sonntag in den Briefkasten des Arbeitnehmers ein, geht dies grds. nicht mehr am selben Tag zu. Da Arbeitnehmer ihre Briefkästen sonntags nicht überprüfen müssen, kann nicht mit einer Kenntnisnahme des Schreibens gerechnet werden. Dies gilt auch, wenn die Probezeit an einem Sonntag abläuft.

Der Sachverhalt:

Die beklagte Arbeitgeberin kündigte der Klägerin nach § 622 Abs. 3 BGB mit einer Frist von zwei Wochen. Die Parteien hatten eine Probezeit vereinbart. Das Kündigungsschreiben legte die Beklagte am letzten Tag der Probezeit in den Hausbriefkasten der Klägerin ein. Dieser Tag war ein Sonntag. Die Klägerin leerte ihren Briefkasten erst in den Folgetagen.

Mit ihrer Klage machte die Klägerin geltend, das Arbeitsverhältnis sei erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich mit Ablauf einer vierwöchigen Kündigungsfrist beendet worden. Die Beklagte habe ihr nicht mehr innerhalb der Probezeit gekündigt. Die Klage hatte vor dem Arbeitsgericht und dem LAG Erfolg.

Die Gründe:

Das Arbeitsverhältnis wurde unter Einhaltung der längeren Kündigungsfrist erst außerhalb der Probezeit beendet. Die Kündigung ging der Klägerin frühestens am folgenden Werktag zu den üblichen Postleerungszeiten und damit nach Ablauf der Probezeit zu.

Ein Kündigungsschreiben muss dem Arbeitnehmer zugehen. Dies setzt voraus, dass unter gewöhnlichen Umständen mit der Kenntnisnahme des Schreibens zu rechnen ist. Arbeitnehmer sind jedoch nicht verpflichtet, ihre Briefkästen an Sonntagen zu überprüfen. Dies gilt selbst dann, wenn die Probezeit an einem Sonntag endet und bekannt ist, dass der Arbeitgeber auch sonntags arbeitet.

LAG Schleswig-Holstein 13.10.2015 - 2 Sa 149/15