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Tarifverhandlungen zum TVöD Bund/Kommunen 2018
Kein Angebot der Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde.

euroIn der ersten Verhandlungsrunde zum TVöD wurden von Bund und Kommunen die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften als "unerfüllbar" zurückgewiesen. Hierauf wurden vereinzelte Warnstreiks als Zeichen der Entschlossenheit der Kolleginnen und Kollegen durchgeführt !

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IMG 8791Vorstandswahl am 16. ordentlichen Bundeskongress der GÖD

 

Die Delegierten der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) haben am 26. und 27. Februar  2018 beim 16. ordentlichen Bundeskongress in Hösbach die Berichte des Bundesvorstandes entgegengenommen, eine Reihe von Anträgen verabschiedet und einen neuen geschäftsführenden Bundesvorstand gewählt.

 

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euroTarifforderung Bund / VkA 2018

Forderungen zur Einkommensrunde 2018
für Beschäftigte bei Bund und Kommunen

 

Für die Gewerkschaft GÖD steht bei der anstehenden Tarifrunde auch weiterhin das Ziel eines attraktiven und zukunftsfähigen öffentlichen Dienstes mit motivierten Mitarbeitern und einer angemessenen Personalausstattung im Vordergrund.

Es wird immer schwieriger, junge Menschen für den öffentlichen Dienst zu gewinnen und qualifizierte Beschäftigte zu halten. Zur Aufrechterhaltung der Leistungen in Kindergärten, Verwaltungen, Kranken- und Pflegeeinrichtungen und in vielen anderen Bereichen der Daseinsvorsorge sind dringend erhebliche Investitionen in das Personal des Öffentlichen Dienstes notwendig !

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Entgeltordnung für Beschäftigte bei Kommunalen Arbeitgebern
Antrag auf Höhergruppierung spätestens bis zum 31.12.2017 !!

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Mit der Einführung der neuen Entgeltordnung bei kommunalen Arbeitgebern wurden die Beschäftigten unter Beibehaltung der bisherigen Entgeltgruppe in die neue Entgeltordnung überführt.  Eine Prüfung und Neubewertung der Eingruppierungen wurde dabei nicht durchgeführt.

Hierbei gibt es Fälle, in denen sich nach der neuen Entgeltordnung eine höhere Entgeltgruppe und dahmit eine Höhergruppierung ergibt.

Diese muss nach dem Tarifvertrages spätestens bis zum 31.12.2017 beantragt werden.Die sog. "Tarifautomatik" ist also hier außer Kraft gesetzt!  Bei Höhergruppierung wirkt der Antrag zum 01.01.2017 zurück!

 

Einigung zur Tarifrunde 2017 für die Kliniken Erlabrunn

DLuftbild Kliniken Erlabrunn-148ie Tarifverhandlungen zur Tarifrunde 2017 für die Kliniken Erlabrunn GmbH wurden am 5. Januar 2017 aufgenommen, am 27. Februar 2017 fortgesetzt und konnten am 18. Juli 2017 zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Die Kliniken Erlabrunn wurden durch die Geschäftsführerinnen Frau Dr. oec. Constanze Fisch, Frau Dipl.-Ök. Heidrun Ballmann und die Personalleiterin Frau K. Rummrich vertreten. Die Verhandlungsführung für die GÖD lag beim  Bundesvorsitzenden Raymund Kandler und dem Tarifsekretär Wolfgang Schneider.

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PATT Tarifvertrag für Sozialwirtschaft in Thüringen, Sachsen und Mecklenburg Vorpommern

Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge und Entgeltumwandlung (Tarifvertrag bAV)

PATT TV Juli 201740 Euro monatlicher Beitrag zur Betrieblichen Altersvorsorge vom Arbeitgeber

Neudietendorf/München, 6. Juli 2017.  Alle Beschäftigten und Auszubildenden der Sozialwirtschaft in Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern erhalten künftig einen Arbeitgeberbeitrag zu ihrer Altersvorsorge. Betroffen sind 7000 Mitarbeitende in der Sozialwirtschaft in den drei Bundesländern.

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logo-sozialwahl

 

  

Flyer Barmer  - Liste 7 CGB

Aushang BARMER - Liste 7 - CGB

Video - Liste 7 - CGB 

BARMER

Liste 7

Christlicher Gewerkschaftsbund deutschlands - CGB -

 

 

 

Wahlaufruf

Alogo-sozialwahlm 31.05.2017 finden die Wahlen zu den Selbstverwaltungen der Sozialversicherungsträger statt. In den meisten Fällen wird es sogenannte Friedenswahlen geben. Das bedeutet, dass die Listenvertreter vereinbart haben, insgesamt nicht mehr Bewerber zu benennen, als in dem jeweiligen Gremium benötigt werden. Dieses Verfahren ist nicht ganz unumstritten. Zumindest hat es aber den Vorteil, dass Versichertenbeiträge von mehreren Millionen Euro nicht für die Wahlen, sondern für Versichertenleistungen eingesetzt werden können. Auch das ist ein Anteil zur Beitragsstabilität bei Kranken-, Renten- und Unfallversicherungen.

Die überwiegenden Wahlen finden aber in Urwahlen, also Wahlen mit den nötigen Wahlunterlagen, statt. Allerdings wird es keine Wahllokale geben – gewählt wird in allen Fällen per Briefwahl. Die ersten Ankündigungen und Informationen haben viele von Ihnen bereits erhalten.

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Tarifeinigung für Beschäftigte der Länder in der dritten Verhandlungsrunde!

Am 17. Februar 2017 konnte ein tragfähiger Kompromiss zum Abschluss der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Landesdienst erzielt werden.
Das Tarifergebnis steht noch unter einer Erklärungsfrist bis zum 31.03.2017 und sieht im Wesentlichen folgende Inhalte vor:

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Schlagzeilen

Kein Zugang von Kündigungsschreiben am Sonntag

Wirft ein Arbeitgeber ein Kündigungsschreiben an einem Sonntag in den Briefkasten des Arbeitnehmers ein, geht dies grds. nicht mehr am selben Tag zu. Da Arbeitnehmer ihre Briefkästen sonntags nicht überprüfen müssen, kann nicht mit einer Kenntnisnahme des Schreibens gerechnet werden. Dies gilt auch, wenn die Probezeit an einem Sonntag abläuft.

Der Sachverhalt:

Die beklagte Arbeitgeberin kündigte der Klägerin nach § 622 Abs. 3 BGB mit einer Frist von zwei Wochen. Die Parteien hatten eine Probezeit vereinbart. Das Kündigungsschreiben legte die Beklagte am letzten Tag der Probezeit in den Hausbriefkasten der Klägerin ein. Dieser Tag war ein Sonntag. Die Klägerin leerte ihren Briefkasten erst in den Folgetagen.

Mit ihrer Klage machte die Klägerin geltend, das Arbeitsverhältnis sei erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich mit Ablauf einer vierwöchigen Kündigungsfrist beendet worden. Die Beklagte habe ihr nicht mehr innerhalb der Probezeit gekündigt. Die Klage hatte vor dem Arbeitsgericht und dem LAG Erfolg.

Die Gründe:

Das Arbeitsverhältnis wurde unter Einhaltung der längeren Kündigungsfrist erst außerhalb der Probezeit beendet. Die Kündigung ging der Klägerin frühestens am folgenden Werktag zu den üblichen Postleerungszeiten und damit nach Ablauf der Probezeit zu.

Ein Kündigungsschreiben muss dem Arbeitnehmer zugehen. Dies setzt voraus, dass unter gewöhnlichen Umständen mit der Kenntnisnahme des Schreibens zu rechnen ist. Arbeitnehmer sind jedoch nicht verpflichtet, ihre Briefkästen an Sonntagen zu überprüfen. Dies gilt selbst dann, wenn die Probezeit an einem Sonntag endet und bekannt ist, dass der Arbeitgeber auch sonntags arbeitet.

LAG Schleswig-Holstein 13.10.2015 - 2 Sa 149/15