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Wer wir sind.

Die GÖD ist die Gewerkschaft für alle Bereiche des klassischen öffentlichen Dienstes bei Bund, Ländern und Gemeinden, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts. Darüber hinaus ist die GÖD auch zuständig im Bereich der öffentlichen oder privaten Dienstleistungsunternehmen bzw. -betriebe.

Was wir wollen

Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder nicht nur gegenüber ihren Arbeitgebern, Dienstgebern und den Sozialversicherungen, sondern auch in der Politik. Die stets schneller werdenden Veränderungen in der Arbeits- und Sozialpolitik erfordern eine starke Vertretung der Positionen aller Beschäftigten. Diese, uns sehr wichtige Aufgabe nehmen wir nicht nur als Einzelgewerkschaft wahr, sondern leisten unseren Beitrag auch innerhalb unseres Dachverbandes, dem christlichen Gewerkschaftsbund Deutschlands (CGB).

Unsere Wurzeln

Die GÖD wurde nach der gewaltsamen Auflösung der Gewerkschaften im Jahre 1933  im Dezember 1947 im "Volkshaus von Burbach/Saarbrücken" mit einem Festakt als "Christliche Gewerkschaft für Beamte, Arbeiter und Angestellte der Öffentlichen Betriebe (GÖD)" wiederbegründet  und 10 Jahre später im Jahr 1957 in Duisburg bundesweit aufgestellt.

 

Schlagzeilen

Übertragung des Urlaubs im öffentlichen Dienst

Im öffentlichen Dienst muss der Urlaub grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr genommen werden.

Eine Übertragung aus dem Vorjahr ist nur unter folgenden tariflichen Voraussetzungen möglich:

Übertragung des Urlaubs bis zum 31. März

Im Falle einer Übertragung muss der Urlaub nach § 26 Absatz 2 Buchstabe a TVöD bzw. TV-L bis zum 31.3. des Folgejahres angetreten werden. Hier ist es ausreichend, wenn der Resturlaub am 31.3. beginnt.

In besonderen Fällen ist eine Übertragung des Urlaubs bis zum 31. Mai möglich

Nach § 26 Absatz 2 Buchstabe a TVöD bzw. TV-L ist eine Übertragung des Urlaubsanspruchs bis zum 31.5. möglich.

Kann der Erholungsurlaub wegen Arbeitsunfähigkeit oder aus betrieblichen / dienstlichen Gründen nicht bis zum 31.03. angetreten werden, ist er bis zum 31. Mai anzutreten.  Die hier aufgeführten Gründe sind abschließend.

Im Übrigen verfällt der Urlaubsanspruch und wird auch nicht abgegolten !

Urlaubsübertragung bei Krankheit?

Entgegen der bisherigen Rechtsprechung des BAG, wonach der Urlaubsanspruch auch bei Arbeitsunfähigkeit spätestens nach dem Ende des Übertragungszeitraumes, also dem 31.03. des Folgejahres verfällt hat der Europäische Gerichtshof in seiner Entscheidung vom 20.01.2009 - C - 350/06 entschieden, dass der Urlaubsanspruch zunächst erhalten bleibt, wenn der Urlaub aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit bis zum Ende des Übertragungszeitraumes nicht genommen werden kann.

Bei langanhaltender Arbeitsunfähigkeit verfällt der Urlaub nach 15 Monaten

Um ein übermäßiges Anwachsen der jährlich erworbenen Urlaubsansprüche bei Arbeitsunfähigkeit über mehrere Jahre zu vermeiden, hat der EuGH und im Anschluss auch das BAG entschieden, dass der gesetzliche Urlaubsanspruch spätestens 15 Monate nach Ablauf des entsprechenden Urlaubsjahrs verfällt. Dies gilt auch, wenn die Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers über diesen Zeitraum hinaus ununterbrochen andauert (BAG, Urteil v. 18.9.2012, 9 AZR 623/10).