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Vorteile der GÖD - Mitgliedschaft !

Die GÖD hat es sich zur Aufgabe gemacht, die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten, insbesondere durch:

  • Aktive Mitwirkung bei der Gestaltung des Dienst-, Arbeits- und Sozialrechtes
  • Einflussnahme auf die Gesetzgebung sowie auf die Sozial-, Wirtschafts- und Umweltpolitik
  • Abschlüsse eigenständiger Tarifverträge
  • Mitwirkung bei der Durchführung von Personalrats-, Betriebsrats und Aufsichtsratswahlen
  • Beteiligung an den Wahlen zu Selbstverwaltungen
  • Rechtsberatung und Rechtsschutz in Angelegenheiten des Dienst-, Arbeits- und Sozialrechts
  • Herausgabe einer gewerkschaftlichen Mitgliederzeitung

Die GÖD ist Mitglied des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands (CGB) und bezieht über ihren Dachverband zu allen gesellschaftspolitischen Fragen Stellung.

 

Weitere GÖD-Vorteile

 

Schlagzeilen

Übertragung des Urlaubs im öffentlichen Dienst

Im öffentlichen Dienst muss der Urlaub grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr genommen werden.

Eine Übertragung aus dem Vorjahr ist nur unter folgenden tariflichen Voraussetzungen möglich:

Übertragung des Urlaubs bis zum 31. März

Im Falle einer Übertragung muss der Urlaub nach § 26 Absatz 2 Buchstabe a TVöD bzw. TV-L bis zum 31.3. des Folgejahres angetreten werden. Hier ist es ausreichend, wenn der Resturlaub am 31.3. beginnt.

In besonderen Fällen ist eine Übertragung des Urlaubs bis zum 31. Mai möglich

Nach § 26 Absatz 2 Buchstabe a TVöD bzw. TV-L ist eine Übertragung des Urlaubsanspruchs bis zum 31.5. möglich.

Kann der Erholungsurlaub wegen Arbeitsunfähigkeit oder aus betrieblichen / dienstlichen Gründen nicht bis zum 31.03. angetreten werden, ist er bis zum 31. Mai anzutreten.  Die hier aufgeführten Gründe sind abschließend.

Im Übrigen verfällt der Urlaubsanspruch und wird auch nicht abgegolten !

Urlaubsübertragung bei Krankheit?

Entgegen der bisherigen Rechtsprechung des BAG, wonach der Urlaubsanspruch auch bei Arbeitsunfähigkeit spätestens nach dem Ende des Übertragungszeitraumes, also dem 31.03. des Folgejahres verfällt hat der Europäische Gerichtshof in seiner Entscheidung vom 20.01.2009 - C - 350/06 entschieden, dass der Urlaubsanspruch zunächst erhalten bleibt, wenn der Urlaub aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit bis zum Ende des Übertragungszeitraumes nicht genommen werden kann.

Bei langanhaltender Arbeitsunfähigkeit verfällt der Urlaub nach 15 Monaten

Um ein übermäßiges Anwachsen der jährlich erworbenen Urlaubsansprüche bei Arbeitsunfähigkeit über mehrere Jahre zu vermeiden, hat der EuGH und im Anschluss auch das BAG entschieden, dass der gesetzliche Urlaubsanspruch spätestens 15 Monate nach Ablauf des entsprechenden Urlaubsjahrs verfällt. Dies gilt auch, wenn die Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers über diesen Zeitraum hinaus ununterbrochen andauert (BAG, Urteil v. 18.9.2012, 9 AZR 623/10).