Einkommensrunde 2020 für Beschäftigte bei Bund und Kommunen
Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ergebnislos vertagt

Die erste Verhandlungsrunde zum TVöD für Bund und Kommunen vom 1. September 2020 wurden nach dem Austausch und Konkretisierung der sehr weit auseinanderliegenden gegenseitigen Vorstellungen ergebnislos vertagt.

Für die Bereiche Pflege und der Sparkassen werden gesonderte Verhandlungstische gebildet.

Die Verhandlungen werden am 19. und 20. September 2020 fortgesetzt.

München, den 1. September 2020

 

Einkommensrunde 2020 für Beschäftigte bei Bund und Kommunen

Wir hätten es begrüßt, wenn die VkA im Vorfeld den Vorstoß der Gewerkschaften eine Übergangsvereinbarung abzuschließen und die Einkommensrunde ins nächste Jahr zu verschieben aufgenommen hätte.

In der Corona-Krise wurden viele Defizite offensichtlich und es wurde deutlich, wie wichtig die Leistungen in Kindergärten, Verwaltungen, Kranken- und Pflegeeinrichtungen und in vielen anderen Bereichen der Daseinsvorsorge sind. Daher ist es wichtig, den öffentlichen Dienst und damit die Daseinsvorsorge attraktiv und damit zukunftssicher zu gestalten. Gleichzeitig gilt es aber auch Arbeitsplätze zu sichern.

Daher müssen in der aktuellen besonderen Situation unkonventionelle Wege gefunden und die Tarifverhandlungen differenziert geführt werden.

Für Bereiche, die besonders von der Krise betroffen sind und in denen langfristig konkrete wirtschaftliche Einbrüche und Arbeitsplatzabbau unausweichlich sind, wie bei Verkehrsflughäfen sollte der Schwerpunkt statt Entgelterhöhungen bei Maßnahmen zur Arbeitsplatzsicherung, wie Verlängerung von Kurzarbeit, besonderen Arbeitszeitregelungen usw. liegen.

Personalvertretungsrecht jetzt neu und modern

Berlin fra Sommer, Sonne, Urlaubszeit nicht für die Spitzen der Gewerkschaften und Verbände. Das Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat(BMI) hat den Entwurf des Gesetzes zur Novellierung des Bundespersonalvertretungsgesetzes in der parlamentarischen Sommerpause in die Beteiligung gegeben. Dieses Gesetz ist das entscheidende Grundsatzdokument für die Zusammenarbeit in allen Bereichen des Bundes mit den Interessenvertretern und hat letztendlich Auswirkung auf jeden Mitarbeiter im öffentlichen Bereich.

Auszubildende und duale Studenten übernehmen!

Reduktion der Ausbildungsplätze ist das falsche Zeichen!

Mit Bedauern musste der GÖD Landesfachverband Flughäfen Bayern zur Kenntnis nehmen, dass die FMG für das Ausbildungsjahr 2021/2022 die Anzahl der Ausbildungsplätze reduziert. Nach der jahrzehntelangen Vorgehensweise bei der Ausbildung am Flughafen München ist diese Entscheidung auch in diesen schwierigen Zeiten unseres Erachtens falsch.

Auch wenn die kommenden Jahre wirtschaftlich sicherlich nicht einfach werden, bleibt in Zukunft das Thema Demographie eines der größten in unserem Unternehmen. Wir hätten uns gewünscht, dass man beim Thema Ausbildung ein anderes Zeichen in die Belegschaft sendet. Gute Ausbildung ist die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens!

Wir werden uns als Gewerkschaft auch weiterhin für die Interessen der jungen Arbeitnehmer einsetzen, und auch dafür eintreten, dass die Zahl der Ausbildungsplätze bald wieder steigt.

Tarifvertrag zwischen dem Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen e.V. (GVN) und der GÖD wurde als repräsentativ erklärt

Der zwischen dem Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e.V. und der Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) aktuell geltende Tarifvertrag wurde durch den niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) für repräsentativ erklärt.

Daneben gibt es für den öffentlichen Straßenpersonenverkehr in Niedersachsen zwei weitere repräsentative Tarifverträge von Ver.di.

Der GVN-Tarifvertrag ist der in Niedersachsen am meisten verbreitete Tarifvertrag uns ist im Gesamtniveau mit dem zwischen Ver.di und dem Arbeitgeberverband Nahverkehr e.V. geltenden und repräsentativen Tarifvertrag vergleichbar.

München, im Juli 2020

 

GÖD im Gespräch mit Flughafen München Chef Jost Lammers

Anfang Juli trafen sich der Bundesvorsitzende der GÖD, Raymund Kandler, sowie der 2. Vorsitzende des Landesfachverbands Flughäfen Bayern, Bernhard Plath, mit dem seit 01. Januar 2020 im Amt befindlichen Vorsitzenden der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor, Herrn Jost Lammers. Vor längerer Zeit geplant als „Kennenlern-Gespräch“ stand dieses Treffen natürlich unter den Zeichen der aktuellen Lage. Leider konnte der Vorsitzenden des Landesfachverbandes, Marcus Mengel, wegen Erkrankung nicht teilnehmen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bedankte sich Raymund Kandler bei Hr. Lammers für die vorbildlich schnelle und unbürokratische Unterstützung hinsichtlich des Tragens von Gesichtsschutzmasken, welches bereits zu Beginn der Corona-Krise von der GÖD gefordert wurde. Anschließend wurde die aktuelle Situation am Flughafen München thematisiert.