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Forderungen zur Einkommensrunde 2012 für Beschäftigte bei Bund und Kommunen

In den auf die Wirtschaftskrise folgenden starken Wirtschaftsjahren 2010 und 2011 sind die Einnahmen der öffentlichen Hand aus Steuern und Abgaben gestiegen. Hierzu hat auch ein funktionierender Öffentlicher Dienst seinen Anteil beigetragen. Der vergrößerte finanzielle Handlungsspielraum muss daher auch an die Beschäftigten im öffentlichen Dienst weitergegeben werden um die seit der letzten Tariferhöhung deutlich angestiegenen Preise, insbesondere für Lebensmittel, Wohnung und Energie wenigstens teilweise auszugleichen. Nach langen Jahren der Zurückhaltung muss der öffentliche Dienst wieder Anschluss an die allgemeine Einkommensentwicklung finden.

Außerdem ist es wichtig, durch ein gerechtes Einkommensgefüge die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu steigern um auch für die Zukunft die vielfältigen Aufgaben zu meistern.

Wir fordern daher für die Tarifrunde 2012

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Arbeitgeber verweigern angemessene Einkommenssteigerungen!

Das erste Treffen der Tarifparteien des öffentlichen Dienstes wurde ohne vorliegen eines Arbeitgeberangebots abgebrochen. Die Arbeitgeber warfen den Gewerkschaften überzogene und unbezahlbare Forderungen vor. Sie verlangten eine aus ihrer Sicht „verhandlungsfähige“ Forderung. Das ist eine Missachtung der Leistung alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

6,5% mehr Einkommen und Übernahme der Auszubildenden im öffentlichen Dienst sind durchaus gerechtfertigt!
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CGB fordert eine Erhöhung der Pendlerpauschale

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TVöD:  Ersatz des Unfallschadens am Privatfahrzeug im Rahmen des Einsatzes innerhalb der Rufbereitschaft

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GÖD-Initiative erfolgreich! Ausbildungsberuf zum Werkfeuerwehrmann / -frau bei der Flughafen München GmbH etabliert!

 

Mit Datum 1. August 2009 wurde der dreijährige Ausbildungsberuf Werkfeuerwehrmann / Werkfeuerwehrfrau als Erprobungsverordnung (bis 31.07.2016) bundesweit in Kraft gesetzt. Bereits kurz danach trafen sich, auf Initiative des Vorstandes des Fachverbandes Flughäfen Bayern, Mitglieder der GÖD aus dem Bereich der Werkfeuerwehr Flughafen München, um die Möglichkeiten auszuloten diesen Ausbildungsberuf bei der FMG zu etablieren.

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Beschäftigte setzen Zeichen! Mitarbeiter und Arbeitgeber gemeinsam gegen die weitere Liberalisierung bei den Bodenverkehrsdiensten!

Liebe Kolleginnen und Kollegen ,

dem Aufruf der GÖD, sich an den Betriebsversammlungen am 10.10.2011 zu beteiligen sind viele unserer Mitglieder und Kolleginnen und Kollegen gefolgt. Es war wichtig, gemeinschaftlich ein Zeichen gegen die wahnwitzigen Ideen der zuständigen EU-Kommissare zu setzen, unabhängig davon, ob man in der Verwaltung oder im Bodenverkehrsdienst tätig ist.

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Tarifeinigung für das private Kraftomnibusgewerbe der Veolia Verkehr West GmbH !

Am 08.09.2011 wurde in den Tarifverhandlungen zwischen dem Arbeitgeber der Veolia Verkehr West GmbH. und dem Bundesverband der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) ein gutes Ergebnis im Lohn- und Gehaltstarifvertrag erzielt.

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Neuregelung zur unentgeltlichen Beförderung Schwerbehinderter

Nachdem es offensichtlich viele Unklarheiten und Fragen zur Neuregelung der Beförderung von Schwerbehinderten gibt, möchten wir diese hier darstellen.

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Tarifeinigung für das private Kraftomnibusgewerbe für das Land Sachsen – Anhalt

Nach langen und sehr vielen Verhandlungsrunden wurde ein neuer Manteltarifvertrag zwischen dem Landesverband der Omnibusunternehmer Sachsen – Anhalt (VSAO) und dem Bundesverband der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) vereinbart.

Dieser Manteltarifvertrag löst die Manteltarifverträge vom 01. Oktober 2002 für die kaufmännischen und technischen Angestellten und Auszubildenden, sowie für die gewerblichen Arbeitnehmer ab, bringt mehr Rechtssicherheit und sichert für die Zukunft den Arbeitsplatz.

Der neue Manteltarifvertrag führt beide Beschäftigtengruppen zusammen und enthält wesentliche Verbesserungen.

Das Ergebnis im Überblick:

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Schlagzeilen

Kein Zugang von Kündigungsschreiben am Sonntag

Wirft ein Arbeitgeber ein Kündigungsschreiben an einem Sonntag in den Briefkasten des Arbeitnehmers ein, geht dies grds. nicht mehr am selben Tag zu. Da Arbeitnehmer ihre Briefkästen sonntags nicht überprüfen müssen, kann nicht mit einer Kenntnisnahme des Schreibens gerechnet werden. Dies gilt auch, wenn die Probezeit an einem Sonntag abläuft.

Der Sachverhalt:

Die beklagte Arbeitgeberin kündigte der Klägerin nach § 622 Abs. 3 BGB mit einer Frist von zwei Wochen. Die Parteien hatten eine Probezeit vereinbart. Das Kündigungsschreiben legte die Beklagte am letzten Tag der Probezeit in den Hausbriefkasten der Klägerin ein. Dieser Tag war ein Sonntag. Die Klägerin leerte ihren Briefkasten erst in den Folgetagen.

Mit ihrer Klage machte die Klägerin geltend, das Arbeitsverhältnis sei erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich mit Ablauf einer vierwöchigen Kündigungsfrist beendet worden. Die Beklagte habe ihr nicht mehr innerhalb der Probezeit gekündigt. Die Klage hatte vor dem Arbeitsgericht und dem LAG Erfolg.

Die Gründe:

Das Arbeitsverhältnis wurde unter Einhaltung der längeren Kündigungsfrist erst außerhalb der Probezeit beendet. Die Kündigung ging der Klägerin frühestens am folgenden Werktag zu den üblichen Postleerungszeiten und damit nach Ablauf der Probezeit zu.

Ein Kündigungsschreiben muss dem Arbeitnehmer zugehen. Dies setzt voraus, dass unter gewöhnlichen Umständen mit der Kenntnisnahme des Schreibens zu rechnen ist. Arbeitnehmer sind jedoch nicht verpflichtet, ihre Briefkästen an Sonntagen zu überprüfen. Dies gilt selbst dann, wenn die Probezeit an einem Sonntag endet und bekannt ist, dass der Arbeitgeber auch sonntags arbeitet.

LAG Schleswig-Holstein 13.10.2015 - 2 Sa 149/15